Mittwoch, 29. August 2012

Planung abgeschlossen, Feinschliff folgt

Langsam aber sicher fängt die heiße Zeit im Jahr der Karpfenangler an. Der Herbst rückt näher und näher. Auch ich werde diese Zeit nun nutzen um meine Bilanz aufzupolieren. Mein Jahresziel habe ich noch nicht erreicht und hoffe es zum Winter hin noch zu schaffen. Mein Kumpel hat gestern einen seiner beider Zielfische gefangen und ich muss ehrlich sagen, dass hat er sich verdient! Topfisch und hoffentlich folgt der Andere noch. Bleib dran! Ich habe mein Gewässer nun festgelegt und werde die Tage die erste Erkundungstour vornehmen.


Außerdem habe ich den Antrag auf einige Urlaubstage eingereicht, damit ich allein im Monat September etwa 12-15 Nächte am See verbringen kann. Ich bin heiß den König des Sees zu verhaften um damit wieder mal die magische Grenze knacken zu können. Ich werde unter anderem auch die Aufnahmen für Teil.3 dann abdrehen.

Bis dahin 
Euer Schoony

Freitag, 24. August 2012

Schoon wieder fischen Vol.2 endlich online

 Soooo, habe es endlich geschafft das Video fertig zu stellen und habe es auf Youtube hochgeladen. Ich hoffe das es euch gefällt und würde mich über Feedbacks freuen. 



  

Viel Spaß damit
Euer Schoony

Samstag, 18. August 2012

Short Session mit Big Ball

Yeesss, bin gerade von meiner ersten Session am Kanal wieder da. Mobiles Angeln ist einfach nur klasse! Nur Brolly dabei und Liege mit Schlafsack drin, der Rest wie Rigs, Baits usw. lagen schön hinten im Kofferraum. Einfacher geht es nicht und trotzdem effektiv. Zurzeit haben wir echt heißes Wetter und das brachte mich zu dem Entschluss erst abends loszugehen. Genau richtig wie ich im Nachhinein festgestellt habe, da es selbst um 20Uhr noch brütend heiß war. Erst als die Sonne endgültig aufgab und am Horizont unterging wurde es angenehmer. Mein Kumpel "No-Weight-Zänder-Jens" begleitete mich und wir erhofften uns eine fischreiche Nacht. Ich hatte meine Latten schnell im Wasser, da ich bereits alles vorbereitet hatte. Ich hatte mir 2 Tage zuvor etwa 30 PVA-Sticks fertig gemacht und die Rigs waren ebenfalls beködert. Ich musste lediglich das Blei in den Clip einhängen und die fertigen Vorfächer einhängen. Nach ca. 15min war alles „chillfertig“. NW-Zänder-Jens brauchte etwas länger um seine Ruten zu Wasser zu lassen und so begann ich schon mal mit dem abendlichen Umtrunk. Die Raubfischruten von Jens liefen gut doch die Haken waren zu klein und die Anhiebe gingen leider ins Leere. Bei mir tat sich soweit nichts mehr und ich hoffte nachts von einem Vollrun geweckt zu werden. Gegen 01:00Uhr ging ich auf die Liege und schlief relativ zügig ein. Am nächsten Morgen war alles unverändert und ich war etwas enttäuscht, da ich mir einen Fisch erhofft hatte. Nichts desto trotz war die Laune gut und wir packten um 09:00Uhr ein. Ich überlegte noch ob ich erst die Ruten oder den Brolly abbauen sollte und entschied mich dann letzten Endes doch für den Brolly. Genau richtig wie sich herausstellte, da 3min später meine linke Rute ablief und mir meinen ersten Kanalfisch 2012 bescherte. Ein toller Fisch! Extrem hell und auch gar nicht mal so klein ;).



Köder war ein 24mm Boilie. Normalerweise fische ich immer kleine Boilies, da ich große für ziemlich uneffektiv halte aber es ging nicht anders. Die Brassenbestände im hohen Norden sind einfach gigantisch und somit war auch ich gezwungen meine Effizienz durch große Köder zu erhöhen. Vorfach war ein Kombi-Link, wieder einmal!

Die nächsten Tage werde ich wieder Short-Sessions am Kanal machen, wenn ich es arbeitsmäßig auf die Kette kriege.

Bis dahin
Viel Erfolg
Schoony

Sonntag, 8. Juli 2012

Back On Track


Der Sommer zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Zumindest ist das bei uns in der ostfriesischen Region der Fall, da in den meisten Teilen des Landes eine Art Weltuntergangsstimmung herrscht. Ich war an einem mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsenem Großfischgewässer und konnte in 3 Tagen viel Sonne tanken und einige schöne Fische fangen. Ich kam bei strahlendem Sonnenschein am See an. Mich begleitete ein guter Kumpel, der allerdings ein Zanderangler ist. Bereits während des Aufbauens lief mir die Suppe nur so am Körper herunter und ich hatte ein komisches Gefühl, ob überhaupt was anbeißen wird, da der Luftdruck enorm hoch war und Gewitterstimmung herrschte. Gegen frühen Abend lagen die drei Ruten alle am Spot. Mein Vorgehen war unspektakulär. PVA Sticks als Hakenschutz ein 115g Inlineblei mit meinem Camo Leader und Flying Backlead. Das befischte Gewässer unterliegt einem für unsere Verhältnisse sehr hohem Angeldruck und um alles wirklich am Boden zu haben senkte ich die Hauptschnur auch noch mit einem normalen Back Lead direkt unter der Rutenspitze ab. Ein Fehler wie sich später bei einem Lauf herausstellen sollte. Das Kraut im See war wie jedes Jahr gut gewachsen und doch stellte es kein unüberwindbares Problem dar. Wie dem auch sei, gegen Abend krachte es das erste Mal. Ein schöner, kleiner Spiegler verschwand in den Maschen meines, mittlerweile sehr in Mitleidenschaft gezogenen, Unterfangkescher. Diese Prozedur wiederholte sich noch zwei weitere Male in der Nacht. 



Ein schöner, knapp unter 20Pfd schwerer Schuppi, sowie ein Spiegler derselben Gewichtsklasse konnten meinen Baits nicht widerstehen. Am Tag darauf wurde es wieder sehr heiß und schwül. Es roch förmlich danach einen unserer Freunde per Oberflächenfischen zu überlisten. Leider wird diese Art der Angelei an diesem See nicht praktiziert und die Fische reagierten nicht so wie erhofft. Lediglich ein Giebel krallte sich meine Brotflocke. Gegen Abend, gezeichnet von den heißen Temperaturen, war ich richtig platt. Ein guter Freund schloss sich am Abend uns an und fischte mit uns. Zum Glück, da die Nacht sehr rasant wurde. Mein „Zanderkumpel“ stellte alles auf Karpfen und Schleie um, da er in der ersten Nacht keinen Erfolg auf Raubfisch hatte und versuchte so noch einen Fisch zu fangen. Ohne Erfolg! Er schlief auch die ganze Nacht wie ein Dachs und hörte meine Rufe während des Drills nicht. In diesem Augenblick war ich super Glücklich, dass mein anderer Freund mir mit vollem Einsatz zur Seite stand. Dank seiner Hilfe lief es wie folgt ab: Eine Stunde schlaf, fünf Fische bis Mitte 20Pfd und Spaß ohne Ende. Am letzten Morgen war ich derart gefistet, dass mir keine andere Wahl blieb als einzupacken, da die Allergie mich zerstörte und die fehlenden Stunden Schlaf der ersten und zweiten Nacht mich beutelten und meinen Körper an seine Grenzen brachte.



 Ich packte somit langsam alles ein und bekam einen Lauf auf die einzige Rute die bis Dato noch nicht ablief. Während ich Kontakt zum Fisch aufnahm merkte ich sofort, dass es ein guter 30+ sein muss. Ich drillte den trägen Schuppenträger und pumpte ihn durchs Kraut. Der erste Kescherversuch missglückte leider !! Dadurch wurde der Fisch nochmals richtig aufgeschreckt und düste volle Kraft wieder ins Kraut und setze sich fest. Kurz darauf stieg er aus :( Sehr frustriert unterstütze diese Aktion meinen Entschluss einzupacken. Zuhause angekommen musste ich erst mal schlafen und kümmerte mich darauf mein Tackle zu verstauen.

Resultat der Session: Auch extrem hohe Temperaturen ließen die Fische fressen, zumindest nachts, was ja auch logisch ist. Fressen müssen sie ja mal!!! Die Boilies laufen wie Gift und die Montagen funktionieren perfekt auch wenn der verlorene Fisch den Anschein erwecken lässt das es nicht so sei. Bald geht die Zielfischangelei wieder los und das Ziel ist klar --> 40+ muss her…. Ich konnte noch einige schöne Aufnahmen machen, jedoch ist es schwerer geworden, da das Video sehr gut werden soll und alles Stimmig zu sein hat. Naturaufnahmen sind bereits genug vorhanden nun fehlt noch der Hauptteil Technik und Co.
Bis zum nächsten Mal
Euer Schoony

Mittwoch, 20. Juni 2012

Abbruch nach fast 24h


Ich war wieder von Montag bis Dienstag eine Nacht am Wasser. Eigentlich waren zwei Nächte geplant, jedoch musste ich abbrechen, da ich in den fast 24h am Wasser mehr als vierzig Zecken zählen konnte. Normalerweise stelle ich mich nicht so an, wenn ich mal die eine oder andere Zecke sehe, aber die Armada war dann doch zu viel des Guten. Nun aber zum Kurztrip. Ich befischte eine meiner heimischen Kiesgruben und wollte mal wieder ein paar Fische fangen, nachdem die letzte Session ja nicht so lief wie ich es gern gehabt hätte. Ich kam gegen späten Nachmittag am See an und schleppte mein Tackle mit dem Trolley ca. 400m zu meiner Angelstelle. Völlig außer Atem baute ich alles auf und bemerkte gleich die ersten Zecken. Naja, wird schon nicht so schlimm werden dachte ich zuerst noch. Ich fischte wieder mit einem Kombi-Link bestehend aus Fluorocarbon sowie Super Natural und mit zwei Coated Hooklinks. Obwohl ich die Ruten mit dem Futterboot rausfuhr bestückte ich die Vorfächer noch mit PVA-Sticks, damit sich nichts weiter verheddern konnte. Die Montagen lagen gut und ich war voller Zuversicht. Gegen Abend fand ich noch etwa 20 weitere Zecken und langsam wurde mir recht mulmig, da ich früher nach einem Biss einer Zecke bereits mehrtägige Kopfschmerzen und mehrtägiges Erbrechen hatte. Ich sprühte ein Antizeckenmittel auf die Füße meiner Liege, damit ich zumindest relativ gut schlafen konnte. Den ganzen Abend tat sich nichts mehr, was mich sehr wunderte, da ich durchaus mit einem frühen Fisch gerechnet hatte. Um etwa 21 Uhr überlistete ich noch einen kleinen Brassen auf zwei Tigernüsse. Gegen 23Uhr legte ich mich müde auf die Liege und schlief recht schnell ein. Am Morgen um 4:30 Uhr wurde ich von einem Lauf geweckt. Die Rute, die genau vor meinen Füßen in etwa 10m Entfernung lag, brachte mir einen kleinen etwa 5 pfündigen Schuppi. Als ich gerade den Haken entfernt hatte lief die zweite Rute ab und ich konnte nach etwas heftigerem Drill einen weiteren Schuppi keschern. Dieser Fisch war nicht sonderlich größer wie der Erste und brachte es etwa auf 10 Pfund. Beide Fische bissen auf einen 20mm Boilie. Am Vormittag tat sich nichts mehr obwohl die Bedingungen recht gut waren. Ich packte bereits gegen 12 Uhr mittags mein Tackle Stück für Stück zusammen und konnte noch viele Zecken beobachten wie sie mir ans Leder wollten. Um 15 Uhr kam ich dann total geplättet zuhause an und duschte mich. Ich konnte zu meiner Überraschung keine Zecken an meinem Körper finden. 



Bemerkungen: Ich fischte diese Session mit altbewährten Methoden die mir schon viele Fische bescherten. Was mir allerdings wieder mal auffiel ist, dass Tigernüsse an Gewässern mit hohen Weißfischbeständen immer wieder Brassen an den Haken locken. Ich denke noch immer, dass die Brassen den Köder noch nicht gut genug kennen und ihn aus Neugierde einsaugen, da die Tigernüsse sehr süß sind und die Lockwirkung beachtlich ist.  

Bis zum nächsten Mal
Euer Schoony

Dienstag, 12. Juni 2012

3 Tage ohne Karpfen


Pioniergeist ist ja bekanntermaßen eine Art von Roulette. Auch ich habe die letzten drei Tage Pionierarbeit geleistet und habe einen meiner heimischen Baggerseen befischt. Eigentlich nichts besonderes, jedoch wurde dieser See vor etwa zwei Jahren mit Schlick eines benachbarten Flusses vollgespült. Das Resultat dieser Aktion war niederschmetternd! Kurz vor dem Winter waren die Spülarbeiten abgeschlossen und die maximale Tiefe des Sees betrug noch 80cm. Der Winter war sehr kalt und lang und das Führte zwangsläufig zum Sterben der Fische. Da ich allerdings der Meinung gewesen bin, dass eventuell einige Fische überlebt haben könnten, beschloss ich dort als Erster nach dem Einspülen zu fischen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Boden noch so weich ist das mein Blei samt Vorfach in den Tiefen des Schlicks versinken würde. Nach der ersten Nacht und völlig verschlammten Montagen entschied ich mich die Vorfächer drastisch zu verlängern. Ich fischte den zweiten Tag mit 60-80cm langen Vorfächern, da das die Länge der Schlammschicht plus 20cm extra sein sollte. 

Das Wetter war perfekt und unter solchen Bedingungen bin ich früher nie als Schneider nach Hause gegangen. Dieses Mal war alles anders! Keinen Piep nicht mal ein Brassen, die ich sonst in reichlicher Zahl dort fing, biss an. Meine Meinung zu diesem Gewässer ist; Altbestand zu mehr als 95% tot, wenn nicht sogar alle und das Angeln an sich stellt eine halbe Katastrophe dar. Damit fällt zumindest ein Gewässer soweit flach und ich muss nun schauen, wo ich meine nächsten Ansitze verbringen werde. Zur Taktik selber gibt es nicht viel zu sagen. Eine Rute mit Tigernuss und zwei mit Boilies. Am letzten Morgen konnte ich beim einholen meiner Montagen noch einen 25cm Hecht fangen, der sich meine Tigernüsse krallte. Meine Zeit in den Niederlanden nähert sich dem Ende und ich freue mich auf meine Heimat und die Fischerei zuhause.

Viele Grüße
Schoony

Sonntag, 27. Mai 2012

Lernstress behindert mein Fischen...

Ein kurzer Zwischenstand
Stecke momentan im Klausurstress und muss lernen. Das schöne Wetter hilft nicht gerade dabei! Noch bis zum 06.06 werde ich wohl warten müssen, denn dann sind meine Klausuren soweit geschrieben und ich werde mir eine Woche Urlaub nehmen. Das anstehende Projekt an der Uni muss dann mal warten. Die kommenden Wochen werden dann auch gleichzeitig zum Schnitt von Vol.2 genutzt. Der Anfang ist bereits fertig. Es fehlt aber noch sehr viel...
Bald bin ich aus den Niederlanden wieder zurück und meine Gelegenheiten zum Fischen werden wieder steigen, hoffe ich zumindest.



Viele Grüße
Schoony

Samstag, 12. Mai 2012

Schoon wieder fischen Vol.1 ist fertig.


Hallo liebe Leser,
ich habe es doch schneller geschafft als erwartet. Das erste Video ist soweit online und ich hoffe ihr findet Gefallen daran. Ich muss mir wohl früher oder später einen neuen Computer zulegen, da mein Dual-Core doch große Probleme mit der Videobearbeitung hat. Ich werde mich in Zukunft weiterhin bemühen Videos zu „drehen“ und wäre über einen Support von euch sehr dankbar. Ich habe zwar noch viele Ideen aber man weiß ja nie. (Kontakt über Facebook ist am einfachsten) In der nächsten Folge, Vol.2, werde ich genauer auf Montagen oder explizit auf Vorfächer eingehen. Ebenso hoffe ich mein geplantes Interview mit einem nicht ganz unbekannten Karpfenangler auf Film festhalten zu können. Leider ist die Länge der Videos stark begrenzt und es wird wohl in Unterkapitel aufgeteilt werden müssen, da wie bereits erwähnt die Hardware schlapp macht. Ein genaues Datum für Vol.2 kann ich noch nicht nennen, aber ich werde euch sowieso auf meinem Blog weiterhin auf dem Laufenden halten was meine Angelei angeht.

Aber nun erst mal Schluss mit dem Geschwafel und viel Spaß bei dem Video.

Viele Grüße

Euer Schoony


Sonntag, 6. Mai 2012

Scho(o)ngebiet, die Karpfen waren weg!

Habe eine (zwei) Session(s) hinter mir, die eine echte Katastrophe war. Ich habe nach zwei Nächten aufgehört an einem unserer Großfischgewässer zu fischen, da die Fische durch die starke Erwärmung (fast) alle ins Schongebiet gezogen sind und somit unerreichbar wurden. Der Trip wurde dann doch noch durch meinen Kumpel Ralle gerettet, indem wir zusammen an einem anderen Gewässer eine Nacht zusammen fischten. In der Nacht konnte ich noch echt tollen Spiegler und eine Brasse fangen. Der Spiegler biss auf zwei Tigernüsse um 3 Uhr nachts. Das Wasser im dem See hatte gerade mal 10Grad. An dieser Stelle nochmals Danke an Ralf Hoffbuhr für die tollen Bilder. Freue mich auf die nächste Session mit dir !!! Nun heißt es für mich aber erst mal wieder auf das Studium in den Niederlanden konzentrieren. Ich hoffe über Himmelfahrt wieder kurz ans Wasser zu kommen und noch den Einen oder Anderen auf die Matte legen zu können.



Fazit bis jetzt --> Der beste Köder in diesem Jahr ist bis jetzt die Tigernuss!!

Wenn ich es zwischenzeitlich noch schaffen sollte, werde ich noch einen weiteren und etwas längeren Clip Online stellen.

Bis zur nächsten Session

Viele Grüße
Schoony

Sonntag, 22. April 2012

3 Tage mit gutem Fangresultat

Guten Morgen,
Bin gestern von einer dreitätigen Session wieder gekommen und muss eingestehen, dass es besser lief wie zuvor vermutet. Ich konnte 5 Karpfen und 4 Brassen fangen. Ich habe es auch endlich hinbekommen meine ersten Fische auf Tigernuss zu fangen, nachdem ich die letzten beiden Jahre immer nur sporadisch mal eine Rute mit den Nüsschen bestückt hatte und auf die Fresse bekommen hatte. Die Fischgewichte waren niedrig, aber dennoch, mit knapp unter 10kg gar nicht mal so schlecht. Wer behauptet eigentlich, dass Brassen nicht auf Tigers gehen? Weit gefehlt! Habe 3 von 4 Brassen auf die guten Partikel gefangen. Wieso das so ist, kann ich nur vermuten und denke, dass es wohl daran liegt, dass in dem befischten Gewässer niemand mit Tigernüssen angelt. Die Brassen waren wahrscheinlich nur neugierig und wurden dann gehakt. Ich werde weiter mit Tigernüssen fischen und probiere durch das häufigere füttern den Brassen klar zu machen, dass es nichts für sie ist. Bereits in 1 Woche bin ich wieder am Wasser und werde mir überlegen wo es hingehen soll. Zur Auswahl stehen eins meiner alten "Großfischgewässer" und der zurzeit befischte See.



Fazit der Session: 8 Grad Wassertemperatur und die Fische kommen wieder richtig in Fahrt. Kleine Köder brachten die besten Fische und auch nach 2 Jahren kommen noch neue Fische und unbekannte Fische auf die Matte. Die Hoffnung besteht noch einen Großen zu fangen! Habe über 3 Stunden Videomaterial aufnehmen können und einige Aufnahmen sind echt gut geworden.

Bis nächste Woche
Euer Schoony